Rezension

Der dunkle Weg

Susanne Goga


Diana Verlag

ca. 436 Seiten

Taschenbuch 9,99 €
Kindle Edition 8,99 €

Erschienen am 14. April 2015

Originaltitel :

Der dunkle Weg







Beschreibung :

Hamburg 1912: Gegen den Willen ihrer Eltern begibt sich die Kaufmannstochter Ida auf eine gewagte Reise: fort von ihren Pflichten, auf nach Irland. Dublin empfängt sie weltoffen, kreativ und gegensätzlich – genau die Abwechslung, die Ida gesucht hat. Schnell findet die junge Künstlerin Arbeit, schließt Freundschaften und lernt den Arzt Cian kennen – und lieben. Voller Zuversicht hofft Ida auf eine Zukunft mit ihm, eine eigene Familie, ein neues Leben in Irland. Doch Europa stehen blutige Zeiten bevor, und bald muss Ida um ihre Träume kämpfen.
(Quelle:Amazon)


Meinung :

Das Cover ist mal etwas anderes in meinem Bücherregal, denn es wirkt 
real und einladend. Es birgt etwas mysteriöses und aufregendes, 
weshalb ich total gespannt auf die Geschichte war.


Die Charaktere haben mich zutiefst beeindruckt, denn die meisten von Ihnen,
die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, gab es wirklich. Auf den letzten Seiten
ist eine Liste auf der die Autorin alle existierenden Charaktere aufgelistet hat.
Ich habe das erst am Ende des Buches entdeckt, aber trotzdem kann ich die 
Charaktere nur loben, denn die Autorin kannte diese ja nicht persönlich
und trotzdem hat sie es geschafft, allen ihr eigenes Temperament zu geben.
Alle Protagonisten hatten andere Ansichten auf die Dinge die in der Geschichte
geschehen sind und jeder von ihnen hat auch anders gehandelt, was mir sehr
zugesagt hat. Denn so konnte man wirklich entscheiden wen man von den Charakteren
sympathischer fand und wie man selbst denken und handeln würde.
Vor allem hat mir sehr gut gefallen, dass in diesem Buch die weiblichen Charaktere sehr stark waren. Sie haben sich nicht von ihren Ehemännern oder sonstigen Leuten unterdrücken lassen, was ja zu dieser Zeit nicht so üblich war. Große Klasse !


Die Idee ist ja im Grunde keine neue, aber das die Autorin wirklich Menschen
aus dieser zeit als Charaktere genutzt hat und somit etwas reales und wirkliches in das
Buch gebracht hat ist super. Denn man erlebt den Krieg als würde man ihn selbst 
erleben, also als würde man in dem Buch stecken. Auch die kleine Liebesgeschichte dahinter hat mir sehr gefallen. Das Buch zeigt einfach viele Seiten eines Krieges auf,
deswegen gefällt mir die Idee sehr gut.


Zur Geschichte kann ich nur einiges wiederholen. Wie schon gesagt waren die Charaktere erste Klasse, weswegen man die Geschichte auch gerne verfolgt hat, denn von jedem
einzelnen war es interessant mehr zu erfahren. Die Autorin hat niemanden außen vor gelassen. Die Beschreibungen in dem Buch ob es jetzt die Umwelt, die Charaktere selbst, oder andere Dinge waren, es war immer so, dass man es sich komplett bildlich und real vorstellen konnte. Die Emotionen die während dem krieg hoch kamen haben mir ab und zu den Atmen geraubt, denn obwohl soviel passiert sind doch immer alle ruhig und stark geblieben und diese stärke konnte man förmlich spüren. Am Ende der Geschichte 
passiert nochmal so viel, dass ich glatt hätte weinen können, aber ich bin nicht nah am Wasser gebaut. Leider hat mir doch ein kleiner Funke gefehlt, welcher die Geschichte
perfekt gemacht hätte, es war nie langweilig und es hat sich auch nie gezogen, 
aber trotzdem hat mir irgendetwas gefehlt, ein paar krassere Geschehnisse oder mehr 
Geheimnisse aus der Organisation. Die Autorin hat nach der Geschichte noch ein
Bonuskapitel erstellt, in dem wir die Schauplätze, die in dem Buch eine große Bedeutung hatten, noch einmal gezeigt bekommen und etwas darüber gesagt wird. Das hat das Ganze noch realer und schlimmer gemacht, denn zum Beispiel sieht man dort den Schauplatz der Hinrichtungen.
Es hat einem während des Lesens oft Gänsehaut bereitet.


Zu der Spannung muss ich auch nicht mehr sagen als das sie wie die Geschichte, super war, denn man wollte wissen wie es nun bei jedem einzelnen Charakter weitergeht und was mit ihnen passiert. So konnte ich das Buch wirklich selten aus der Hand legen, 
woran aber auch die interessanten Beschreibungen der einzelnen Geschehnisse 
schuld waren.


Ich dachte die ersten paar Seiten, der Schreibstil wäre anstregend, aber nach 
ein paar weiteren Seiten habe ich dann gemerkt mit welch Überzeugung und 
Leidenschaft die Autorin die zwei Welten beschrieben hat. Die Landschaft von Hamburg und so auch die Landschaft und Umgebung von Dublin.
So eben auch die ganzen Emotionen die aufkamen, der Schreibstil ist mir, kurz gesagt, 
ans Herz gewachsen. Man konnte wirklich schnell und flüssig lesen und hat doch die volle Stärke und Leidenschaft des Buches gespürt.


Also ich kann euch dieses Buch wirklich empfehlen, selbst wenn ihr keine historischen Bücher mögt. Man merkt nur durch den Krieg, der nicht ganz im Vordergrund steht, dass dies ein historischer Roman ist, denn in diesem Buch spielt die Liebe, die Armut und vor allem die Kunst auch eine große Rolle, was mir als Kunstliebhaberin sehr gut gefallen hat.
Also ich kann dieses Buch wirklich allen Empfehlen, deswegen lest, lest, lest dieses Buch !
Viel Spaß !


Bewertung :

Cover : 
Charaktere : 
Idee : 
Geschichte : 
Spannung : 
Schreibstil : 






Rezension

Splitterfasernackt

Lilly Lindner


KNAUR Verlag

ca. 395 Seiten

Taschenbuch 9,99€
Kindle Edition 9,99€

Erschienen am 1.Juli 2013

Originaltitel :

Splitterfasernackt






Beschreibung :

Lilly Lindner ist sechs, als der Nachbar beginnt, sie regelmäßig zu vergewaltigen. Er droht ihr mit dem Schlimmsten, falls sie etwas ihren Eltern erzählen sollte. Und so schweigt das kleine Mädchen. Schließlich zieht der Mann weg – doch Lillys Leben ist längst aus dem Lot. Mit 13 Jahren fängt sie an zu hungern – damit von ihrem geschundenen Körper möglichst wenig übrig bleibt. Doch die Schande macht sie damit nicht ungeschehen. Und so beschließt Lilly als junge Frau, ihren Körper, der ihr schon lange nicht mehr gehört, in einem Edel- Bordell zu verkaufen. Und ausgerechnet hier beginnt sie, ihre ungeheuerliche Geschichte aufzuschreiben – und verfasst ein beeindruckendes, provozierendes Buch von großer Sprachgewalt.
(Quelle:Amazon)


Meinung :

Zu dem Cover kann man diesmal wirklich nicht viel sagen, denn die 
Autorin des Buches ist selbst darauf zu sehen. Lilly Linder ist 
eine sehr hübsche, junge Frau die in dieser Biografie ihr Leben erzählt.


Da die Charaktere in dem Buch nicht erfunden wurden sondern alle wirklich in
der Welt existieren, möchte ich mich nicht über sie auslassen. 
Lilly Linder hat sie alle würdevoll und mit Respekt beschrieben, und je nachdem wie sie von ihnen berichtet hat wurden sie mir mehr sympathisch oder unsympathisch.
Am tollsten fand ich aber wirklich Lilly Lindner selbst, denn diese Frau, auch wenn sie es im Buch selbst nicht so von sich denkt, eine stärke ausstrahlt die unfassbar ist.
Auch ihre Freunde sind etwas ganz besonderes, denn man merkt wie sehr sich gekümmert haben und wie sehr sie Lilly unterstütz haben, zumindest haben sie es immer 
versucht. Die Personen in diesem Buch waren einfach unbeschreiblich, da jeder
auch seine wirkliche kleine Geschichte getragen hat.


Die Idee der Autorin ihre Geschichte aufzuschreiben ist ganz große Klasse, 
denn dieses Buch hat mir so unendlich viel zum Nachdenken geben,
dass hat zuvor noch kein einziges Buch gepackt.
Ich bin froh das Lilly Lindner ihre Lebensgeschichte mit uns geteilt hat.


Die Geschichte fängt in ihrem jüngsten Alter an und auch gleich mit dem schrecklichsten was einem Kind, so denke ich, passieren kann. Von der ersten bis zur letzten Seite verfolgen wir Lilly in jeder Situation ihres Leben. Sie beschreibt alles so realitätsnah wie möglich und man kann sich eben deswegen auch alles ganz genau und real vorstellen, weshalb ich ab und zu das Buch kurz zuklappen musste, es
war einfach zu krass. Aber genau das Krasse fand ich auch gut,
denn es war die eiskalte Realität, und die Autorin hat nie
versucht irgendetwas schön zu Reden. Jede Facette ihres Lebens ging mir einfach unter die Haut, deswegen muss jeder von euch diese Geschichte selbst lesen !


Die Spannung war atemberaubend, denn die ganze Zeit sind neue schlimme,
interessante, aufregende und erschreckende Dinge geschehen.
Trotz der übermäßigen Spannung konnte ich das Buch nur ganz langsam lesen,
da es die Geschichte komplett in sich hatte.


In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Menschen erlebt der so
einen krassen Schreibstil hat. Lilly Linder besitzt eine Wortgewalt die 
unbeschreiblich ist. Jedes einzelne Wort geht unter die Haut und auch ihre Wortgewandtheit ist mehr als Perfekt! Für mich ist Lilly Linder die Autorin mit dem best beschreibenden, dem realistischsten und dem besten unter die haut gehenden Schreibstil. Noch nie habe ich einen besseren gelesen.


Bitte, ich bitte Euch, lest alle dieses Buch. Diese Frau erzählt eine
schreckliche Geschichte und ich denke das dieses Buch viele Leute,
die ebenfalls schlimmes erlebt haben, ermutigen würde auch etwas zu
schreiben oder zu machen um ihr Leid zu verarbeiten.
Also bitte lest, lest, lest dieses Buch !
Viel Spaß :-)


Bewertung :

Zu diesem Buch wird es keine Bewertung geben, da ich mir nicht das 
Recht herausnehmen möchte das Leben eines anderen Menschen zu bewerten.


Rezension

Love letters to the dead

Ava Dellaira


cbt Verlag

ca. 407 Seiten

Gebundene Ausgabe 17,99 €
Kindle Edition             13,99 €

Erschienen am 23. Februar 2015

Originaltitel :

Love letters to the dead







Beschreibung :

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …
(Quelle:Amazon)



Meinung :

Beim Cover hat man das Gefühl an einem warmen Sommertag den Sonnenuntergang
zu verfolgen, was wirklich schön ist. Auch die Schriftart des Covers finde ich sehr
ansprechend und gut gewählt. Das Cover wurde aus dem Englischen übernommen, 
was ich persönlich sehr gut finde.


Die Charaktere in diesem Buch haben mich schlichtweg begeistert, denn man könnte sagen
jeder von ihnen ist auf eine andere Art "komisch" sie benehmen und denken nicht 
auf eine Art wie es die meisten Menschen tun, denn sie denken anders. Ich kann nicht mal wirklich erklären inwiefern anders, aber sie benehmen und reden auch anders als viele 
andere aus der heutigen Gesellschaft. Was ich so aber am besten fand war, das jeder wirklich jeder seinen eigenen Musikgeschmack hatte, denn
so war jeder durch seine Geschichte mit einem anderen Musiker verbunden. 
Am besten von den Charakteren haben mir aber May und Laurel gefallen, 
denn sie waren einfach so lässig, herzlich und vor allem einzigartig. 
Auch die Beschreibung der Charaktere von ihrem Kleidungsstil her, fand ich sehr cool
und sehr kreativ. Wirklich jeder von ihnen war ein eigenes Erlebnis für sich.


Die Idee mit den Briefen die Laurel an alle Musiker schickt die irgendwie
Verbindung zu ihr haben war wirklich toll, denn klar gibt es schon Bücher die 
in Briefform geschrieben sind, aber nicht so welche. Denn die meisten Briefe in diesem Buch waren sehr tiefgründig, bewegend und mitreißend.
Man konnte aus den Zeilen so viel schmerz, leid und überhaupt Gefühle 
herausnehmen, es war unfassbar aber toll.
Vor allem aber behandelt dieses Buch zwei sehr gewagte Themen die hier, die eine 
etwas mehr als die andere, eine doch schon große Rolle spielen. Ich finde gut das so etwas in Jugendbüchern aufgefasst wird, denn so kann man als Jugendlicher mit Hilfe einer
Geschichte vielleicht ganz andere Ansichten bekommen, wenn man vorher ein wenig falsch
oder anders über dieses Thema gedacht hat.


Die Geschichte hat sich trotz der tollen Idee und dem guten Schreibstil
etwas gezogen. Vielleicht lag es daran das ich dieses Buch einfach nicht in einem Rutsch durchlesen konnte, vielleicht aber auch daran das nicht allzu viel passiert ist.
Die Story war keineswegs schlecht ich war von der ersten bis zur letzten Seite erstaunt über die Handlungen die geschehen sind, die realen Beschreibungen und Emotionen 
sodass ich wirklich viel Spaß hatte das Buch zu lesen. Es hat sich einfach an manchen
Stellen ein wenig gezogen, aber wenn es wieder etwas über May zu erzählen gab
was es mehr als Perfekt. Es hat einfach ein wenig Action gefehlt, ich weiß das dieses Buch über das Thema Tod handelt und das es kein leichtes Thema ist, aber ein
Höhepunkt sollte jedes Buch doch haben und für mich gab es bei dieser 
Geschichte keinen.


Leider war die Spannung wirklich nur da, wenn Laurel alte Geschichten über May erzählt hat. Das war zwar schon relativ oft, weswegen es auch nicht langweilig wurde, 
sondern sich nur gezogen hat wenn es mal nicht gerade der Fall war.
Wie gesagt hätte ich mir einfach einen Höhepunkt der Geschehnisse in diesem Buch gewünscht.


Wie schon kurz erwähnt, ist der Schreibstil der Autorin wirklich gut, denn 
bildlich Vorstellen und die Emotionen mitfühlen konnte ich von der ersten bis 
zur letzten Seite. Doch leider habe ich ab und zu etwas gestockt, da 
ich in ihren Schreibstil irgendwie erst reinkommen musste.
Ansonsten war er wirklich zufriedenstellend und hat die Geschichte auch toll
ausgeschmückt mit ihrer Liebe zum Detail.


Im großen und ganzen ist dieses Buch allein wegen seinen behandelnden Themen
darin nur zu empfehlen. Wer Liebesgeschichten, Geschichten über das Leben und den Tod 
oder Geschichten die in Briefform geschrieben sind mag, dem empfehle ist
lest, lest, lest dieses Buch !
Viel Spaß :-)


Bewertung :

Cover : 
Charaktere : 
Idee : 
Geschichte : 
Spannung : 
Schreibstil : 


Gesamtwertung :




  



Rezension

Auf eine wie dich habe ich lange gewartet

Patrycja Spychalski


cbt Verlag

ca. 317 Seiten

Taschenbuch 9,99 €
Kindle Edition 8,99 €

Erschienen am 13. Juli 2015

Originaltitel :

Auf eine wie dich habe ich lange gewartet





Beschreibung :

Ab ans Ende der Welt, heißt es für Großstadtmädchen Laura – dort, wo sich höchstens die Wildgänse und Mamas neue Hühner gute Nacht sagen. Wie soll sie es da nur aushalten? Aber das piefige Kaff hat dann doch etwas zu bieten: Enzo, den süßen Neffen des Pizzeriabesitzers, und Irina, das hübsche, durchgeknallte Mädchen, mit dem Laura sich auf Anhieb versteht, Musik hört, am Bach herumliegt und … dann passiert es: Auf einer Party küsst Irina Laura – und Laura küsst Irina. Doch so unerwartet schön, so schrecklich verwirrend sind ihre Küsse auch. Bin ich lesbisch?, googelt Laura. Und wenn ja, warum dann dieses irre Kribbeln, wenn sie Enzo sieht?
(Quelle: Amazon)


Meinung :

Das Cover ist mal wieder ein Traum, denn man verspürt sofort ein
wundervolles Sommergefühl, wenn man die Vögel im Himmel
dahinfliegen sieht. Vor allem hat das Cover etwas mit der Geschichte zu tun, 
was mir sehr gefallen hat, denn so konnte ich mir die Geschichte noch bildlicher 
vorstellen.


Die Charaktere waren, wie immer in Patrycja Spychalskis Büchern,
einzigartig und neu. Kein Protagonist von ihr, der jemals in einer Geschichte
vorkam, gleicht dem Anderen und das finde ich sehr gut, denn so ist jede 
Geschichte charakteristisch anders veranlagt und es wird mit ihren Büchern nie langweilig.
So wie in ihren vorigen Büchern konnte ich mich auch hier wieder total mit der Protagonistin
identifizieren, in dieser Geschichte aber noch mehr als in ihren anderen.
Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch, sie ist ein außergewöhnlicher, 
ehrlicher, selbstsicherer und liebevolle Charakter. Ich konnte mich so gut mit ihr
identifizieren, da sie viele Gedanken zu Geschehnissen hatte die ich auch 
hätte oder hatte und so gab es auch viele Handlungsweisen, in denen
ich genauso gehandelt hatte. Die Nebencharaktere waren auch einfach wundervoll,
denn alle haben eine Begeisterung in mir hervorgeholt, die ich selten bei Büchern habe,
vor allem Lauras Mutter hat mir in diesem Buch besonders gefallen, genauso wie 
Irina und Enzo. 


Eine so "gewagte" Idee hatte ich auch schon lange nicht mehr, denn in diesem
Buch wird ein Thema aufgefasst, von dem doch viele Leute schlecht und 
vor allem falsch denken. Das die Autorin in einem Jugendbuch 
dieses Thema trotzdem wählt fand ich große Klasse, denn so 
denken bestimmt mal viele Leute darüber nach. Was mir besonder gut 
gefallen hat ist, dass diese Idee auch noch eine Moral mit auf den
Weg gibt, also absolut lesenswert.


Die Geschichte war von der ersten bis zur letzten Seite pure Harmonie, man 
fühlt sich zwischen den Zeilen der Geschichte so wohl und gut aufgehoben,
dass ich dachte ich würde selbst in der Geschichte mitspielen. Ich konnte
von Anfang an jede Emotion und Gefühlsregung der Protagonistin nachvollziehen,
was ich in Büchern immer sehr wichtig finde und das ist hier sehr gut gelungen.
Die Geschichte ist nur so an einem vorbei geflogen, man dachte wirklich man schaut 
einen super guten Film. Diese Geschichte passt auch wunderbar in den Sommer,
denn es spielt kurz vor den Sommerferien, also perfekt.
Ich habe auch wirklich die Beschreibung des Buches richtig wahrgenommen,
also damit meine ich die beschriebene Wärme oder das Gackern der Hühner.
Es war einfach eine grandiose Geschichte die sich an keiner Stelle gezogen hatte
oder im entferntesten langweilig wurde, denn es ist immer etwas 
passiert. Das Gleichgewicht zwischen der Beschreibung der Umwelt und 
den Geschehnissen war einfach perfekt.


Die Spannung in diesem Buch hat mich total überrascht. Ich bin selten von 
Liebesgeschichten so gefesselt, wie ich es von dieser gewesen war. 
Aber die vielen interessanten Geschehnisse, die wundervolle Kulisse in der
die Geschichte spielt und die einfach einzigartig tolle Art wie die Autorin das alles beschreibt, hat das Buch zu einer sehr spannenden Geschichte gemacht.


Der Schreibstil war Klasse, wie ich schon erwähnt habe kann man sich in diesem
Buch alles super gut bildlich vorstellen. Es ist einfach toll wie die Autorin
es schafft ein Feld zu beschreiben, sodass ich mir vorstelle ich würde selbst
darüber laufen. Patrycja Spychalski hat zwar einen lockeren und leicht zu lesenden
Schreibstil, aber trotzdem ist er sehr weise. Denn in jeder Geschichte kann man
zwischen den Zeilen eine Moral und viele Weisheiten finden.


Diese Geschichte war einfach perfekt für den Sommer und ich kann sie, 
allein wegen diesem tollen Thema, nur jedem ans Herz legen. Die Geschichte hat zwar kein offenes Ende, aber ein Ende an das man einen zweiten Teil dranhängen könnte und
ich hoffe die Autorin macht das auch.
Also tut mir den Gefallen und lest, lest, lest dieses Buch !
Viel Spaß :-)


Bewertung :

Cover : 
Charaktere : 
Idee : 
Geschichte : 
Spannung : 
Schreibstil : 


Gesamtwertung :